Ursula Althof-Kruse
Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie
‐ Psychotherapie ‐

Alle Reisen haben eine heimliche Bestimmung,
die der Reisende nicht ahnt.

- Martin Buber

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Autogenes Training

Autogenes Training wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von dem Nervenarzt Johannes Heinrich Schultz nach Beobachtungen an einem hypnotisierten Patienten entwickelt. Es handelt sich beim Autogenes Training aber nicht um Hypnose, sondern kommt durch Autosuggestion, der Selbstbeeinflussung, zustande.
Man bringt sich selbst in einen Zustand der Entspannung und fördert den Streß-Abbau.

Bestimmte Haltung und Stellung werden zusammen mit einem Therapeuten geübt, Übungen mit dem Therapeuten besprochen, aber die eigentliche Selbstbeeinflussung muß der Patient selbst vornehmen, um eine Beeinflussung durch den Therapeuten auszuschließen.
Dabei spricht der Patient bestimmte Formeln nur in Gedanken. Autogenens Training findet meist in Gruppen, aber auch in Einzelsitzungen statt.

Autogenes Training erlenen

Die Übungen werden in zwei Bereiche aufgeteilt, den sogenannte Unterstufen (bestehend aus Schwereübung, Wärmeübung, Atemübung, Bauchübung, Herzübung, Stirnübung) und der Oberstufe (bei der Farberlebnisse bis hin zu konkreten Gedankenreisen, zum Meeresgrund, Berggipfel o.ä., zur Enstpannung führen.
Autogenes Training als Entspannungstechnik findet Anwendung bei unterschiedlichen Beschwerden wie Stress, Verspannungen, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Schlafstörungen, Hyperaktivität, Schmerzen, Kopfschmerzen, Migräne, Verdauungsprobleme, Asthma und Süchte (Rauchen, Trinken) beispielsweise.