Ursula Althof-Kruse
Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie
‐ Psychotherapie ‐

Gestern ist vergangen,
Morgen ist fern:
Also leb heute.

- Pythagoras

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Neurologe

Ein Neurologe ist ein Mediziner, der eine zusätzliche Ausbildung im Bereich Neurologie abgeschlossen hat. Diese Ausbildung unterliegt einer staatlichen Prüfungsordnung, daher kann nur, wer erfolgreich das Studium und die zugehöhrige Prüfungen abgschlossen hat, den Titel "Neurologe" führen.

Anders, als viele Leute glauben, ist ein Neurologe kein "Irrenarzt". Ein Neurologe beschäftigt sich mit den Erkrankungen oder Störungen des Nervensystems. Das Nervensystem ist das Gesamte Netzwerk der im Körper vorhandenen Nerven.
Nervenzellen befinden sich im Gehirn, aber auch in den Muskeln, in den Fingerkuppen, im Rücken,... usw..
Sie stellen sicher, daß der Mensch seine Umgebung auf unterschiedliche Weise wahrnehmen kann, durch das Sehen das Höhren, das Fühlen, Tasten und weitere Sinnesinformationen.

Eine Störung der Sinneswahrnehmung oder der Motorik kann also ihre Ursache in der Weitergabe von Informationen innerhalb des Nervensystems haben. Das bedeutet aber auch, daß Beschwerden an der Muskulatur (wie z.B. Kräpfe, Verspannungen, Spannungen, Schmerzen, Bewegungsprobleme) ihre Ursache in einer Nervenerkrankung haben können, die von einem Neurologen behandelt werden muß, und nicht wie oft fälschlich angenommen wird, durch einen Orthopäden.

Ein Orthopäde ist grundsätzlich für den Bewegungsapparat und dessen Erkrankungen zuständig. So ist ein Orthopäde bei Knochenerkrankungen, Gelenk- und Sehnenverletzungen der richtige Spezialist.
Liegt bei Ihnen eine solche Erkrankung vor, wird Sie Ihr Neurologe zu einem Orthopäden zur Mit-/Behandlung überweisen, nachdem entsprechende neurologische Ursachen diagnostisch abgeklärt sind.