Ursula Althof-Kruse
Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie
‐ Psychotherapie ‐

Es sind die Begnungen
mit Menschen,
die das Leben lebenswert machen.

- Guy de Maupassant

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Tics

Tics sind Lautäußerungen oder plötzliche, schnelle, wiederholte rhythmische oder arrhythmische Bewegungsabläufe, die vom Patienten als unvermeidbar empfunden werden. Für einen begrenzten Zeitraum kann der Patient diese unterbinden. Tics, sowohl als Lautäußerung wie auch als Bewegungsablauf, können als Einzelmerkmal auftreten (z.B. als Räuspern, oder als Blinzeln) aber auch als komplexe Merkmalkette (z.B. Wiederholen eigener oder aus der Umwelt übernommener Laute, als zusammenhanglose Satzgebilde, als Verwenden von Obszönitäten, oder als Nachahmung eines gesamten Bewegungsablaufes anderer). Bei dem seltener auftretenden Tourette-Syndrom kombinieren die Patieneten gleichzeitig Bewegungsabläufe und Laute, zumeist aggressiver und obszöner Art.

Ursachen für Tics - Therapie

Die Ursache für Tics und das Tourette-Syndrom sind noch nicht genau bekannt. Als Ursache für Tics wird eine Stoffwechselstörung angenommen, bei dem Tourett-Syndrom ist eine familiäre Häufung im Auftreten des Syndroms beobachtet worden, so daß man von einer genetischen Veranlagung ausgeht.
Tics sind von Bewegungsstörungen zu unterscheiden. Tics können durch Entspannungstechniken in der Häufigkeit ihres Auftretens gemildert werden. Medikamente können zur Behandlung ebenfalls eingesetzt werden.