Ursula Althof-Kruse
Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie
‐ Psychotherapie ‐

Es sind die Begnungen
mit Menschen,
die das Leben lebenswert machen.

- Guy de Maupassant

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Sexuelle Identität

Sexuelle Identität und sexuelle Orientierung spielen eine wichtige Rolle, wenn es um ein erfülltes Sexuelleben geht. Das Verständnis der eigenen Geschlechterrolle bis zur Wahl des Geschlechtes potentieller Sexpartner, die Ausgestaltung der Sexualität in Form von Beziehungen oder Bekanntschaften sind dabei jeweils Aspekte der sexuellen Identität.
Spezielle Ausprägungen der sexuellen Identität können zu Schwierigkeiten im persönlichen oder öffentlichen Umfeld führen: Homosexualität, Intersexualität und Transgender Identität sind komplexe Formen sexueller Identität und bedeuten oftmals sowohl für den Betroffenen als auch das Umfeld ein erhöhtes Konfliktpotential.

Transgender und Transsexualität

Durch das in der Öffentlichkeit gezeichnete Bild von Transmännern, intersexuellen Frauen, und Transgendern ist die Akzeptanz für einen Betroffenen oft nicht leicht.
In der Folge kommt es nicht selten zu Verdrängungen, Störungen der Sexualität bis hin zur Selbstverleugnung. Auch Depressionen können die Folge sein. Eine Sexualberatung durch einen qualifizierten Psychologen kann helfen zu einer sexuellen Identität zu finden, die ein erfülltes und glückliches Sexualleben ermöglicht.

Homosexualität: Selbstbestimmt leben

Homosexualität findet zwar zunehmenden Raum in der medialen Berichterstattung, doch - oder gerade wegen - dem dadurch vermittelten Bild, ist es für Homosexuelle oft nicht leicht Rollenverständnis und eigene Bedürfnisse zu integrieren. Auch die immer wieder vorzufindende Diskriminierung von Schwulen und Lesben führt oft zu einer ablehnenden Haltung bis hin zur Selbstverleugnung.
Neben Vorurteilen und den durch mangelnde oder falsche Informationen geprägten Vorstellungen der Betroffenen und des Umfelds steht oft der Wunsch ein "ganz normales Leben" zu führen im Gegensatz zu den eigenen Bedürfnissen und Sehnsüchten. Vielen Menschen fällt schon der Gedanke daran, selber homosexuell zu sein nicht leicht, und nicht selten gelingt es sogar aus eigenem Antrieb oder unter externem Zwang bis hin zur Heirat eines heterosexuellen Partners und eigenen Kindern die eigene sexuelle Identität zu unterdrücken.
Diese Zerrissenheit zwischen Wunsch und Realität kann neben Depressionen auch Aggressionen oder Suchtverhalten auslösen.
Durch geeignete Beratung oder eine durch einen erfahrenen Psychologen betreute Therapie kann in der Regel ein selbstbestimmtes, ehrliches und sexuell erfüllendes Leben erzielt werden, dass auch zu mehr Selbstbewusstsein führt.

Siehe auch: Sexualtherapie